Netzwerken bei fast 40 Grad – wertvolle Impulse für die ILE-Regionen trotz Sommerhitze
Fast 40 Grad zeigte das Thermometer Ende Juni beim 18. Netzwerktreffen der oberfränkischen ILE-Regionen in Pommersfelden.
Rund 25 Vertreterinnen und Vertreter trafen sich auf Einladung der ILE Ebrachgrund zum halbjährlichen Austausch. Dass sich an diesem heißen Sommertag gleich mehrere Programmpunkte mit den Themen Energiewende und Klimaanpassung beschäftigten, war zwar Zufall, erwies sich angesichts der hitzerekordverdächtigen Temperaturen jedoch als besonders passend.
Den Auftakt bildete die Vorstellung der Gastgeberregion. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden der ILE Ebrachgrund gaben die Umsetzungsbegleitungen Einblicke in die aktuellen Projekte und Arbeitsschwerpunkte der interkommunalen Zusammenarbeit. Mit dem Vortrag von Alexander Wagner, Energiekoordinator für Oberfranken, folgte anschließend ein fachlicher Input zur Energiewende in Bayern. Dabei stellte er Beratungs- und Unterstützungsangebote für Kommunen vor und erläuterte die Unterschiede zwischen Energiewende, Klimaschutz und Klimaanpassung. Für die ILE Fränkische Markgrafen- und Bischofsland ist der Energiekoordinator bereits ein wichtiger Ansprechpartner. Durch die Heimatenergie besteht bereits ein enger Austausch. Zudem wird sich die Region in Kürze auf einer von ihm organisierten Regionalkonferenz präsentieren.
Nach dem fachlichen Teil bot das Schloss Weißenstein nicht nur interessante Einblicke in den fränkischen Barock, sondern bei den hochsommerlichen Temperaturen auch eine willkommene Abkühlung – insbesondere in der reich mit Muscheln verzierten Sala Terrena (Gartensaal).
Auch das Nachmittagsprogramm knüpfte an die aktuellen Herausforderungen an. Beim Besuch des Heinershofs in Stolzenroth erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die Arbeit des Schulbauernhofs und der Umweltstation. Hier erleben Kinder Landwirtschaft, Natur und Nachhaltigkeit ganz praktisch und lernen Zusammenhänge rund um Umwelt, Ernährung und Klimaschutz kennen. Besonders interessant war die geplante Umgestaltung der Hoffläche nach dem Prinzip der Schwammstadt. Hintergrund sind die zunehmenden Herausforderungen durch Starkregenereignisse und der Wunsch, Regenwasser künftig besser auf dem Gelände zurückzuhalten und zu nutzen.
Das regelmäßige Netzwerktreffen bot den oberfränkischen ILE-Regionen erneut eine gute Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zur Vernetzung. Gleichzeitig konnten die Teilnehmenden zahlreiche Anregungen für ihre eigene Arbeit in den Regionen mitnehmen.








